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Marmagen

Sagen und alte Dorfgeschichten


zusammengetragen und bearbeitet von Sophie Lange

Das alte Marmagen
Drehstein
Wie der Ginster in die Eifel kam
Ein rühriges Völkchen
Manes und die Hexen
Manes und das Geldfeuer

Das alte Marmagen


Verschiedene Angaben, u.a.: C.A. Eick: Die römische Wasserleitung, Bonn 1867, Seite 16 ff
Felix Bretz: 2000 Jahre Marmagen, 1995 und Marmagen 2000, 2000
Sophie Lange: Wo Göttinnen das Land beschützten, Bad Münstereifel 1994

Grafik

Marmagen ca. 1920


Wo der Ort Marcomagus zu Kelten- oder Römerzeiten genau gelegen hat, ist bis heute rätselhaft und verliert sich in sagenhafte Vorzeiten. Vermutet wurde der Vicus in der Vergangenheit in der Nähe des "Runden Steins" bei Milzenhäuschen, am Stritterhof im Südwesten und an der Marmagener Mühle an der "Kaiserstraße".

Der Mechernicher C. A. Eick hielt jedoch das Gebiet "Auf der Kölnporz" (heute: Vor Cölleporz, unterhalb des Wasserbehälters) als mögliche Wüstung des alten Ortes. Die nahen Quellen des Schleifbachs könnten diese These unterstreichen. 1867 schrieb C. A. Eick dazu: "Die Waldparzelle, wo die letzten Reste (der Römerstraße) nachgewiesen werden können, führt bis auf den heutigen Tag den merkwürdigen Namen "Auf der Kölnporz". Stand hier etwa in grauer Vorzeit ein Tor, das von seiner auf Köln gerichteten Lage jenen Namen empfing? Und sind wir in diesem Falle nicht berechtigt, an eine frühere Niederlassung zu denken und etwa das alte römische Marcomagus gerade an dieser Stelle zu suchen?"

Vieles spricht dafür, dass die römische Siedlung an der "Görresburg" zwischen Marmagen und Nettersheim den Namen Marcomagus trug. Auf einem Baustein des dortigen Matronentempels steht geschrieben, dass die Dorfbewohner den Tempelbezirk den aufanischen Matronen weihen. Bedauerlicherweise ist gerade der Name des Ortes so stark verwittert, dass er nicht zu entziffern ist.

Drehstein

Mündliche Überlieferung

Der sogenannte Runde Stein bei Milzenhäuschen ist wahrscheinlich der Unterteil eines römischen Meilensteins. Man erzählt, dass der Stein sich dreht, wenn er es 12 Uhr Mittag läuten hört.

Anmerkung: Bei entsprechender Windrichtung kann Glockengeläut sehr weit getragen werden. So hört man auf den Höhen am westlichen Ortsrand von Nettersheim die Feiertagsglocken der Basilika Steinfeld sehr deutlich, immerhin gut 4 km Luftlinie entfernt, die Strecke wird allerdings nicht durch Berge oder Häuser unterbrochen. Vielleicht reicht der Klang der Glocken von Marmagen oder Blankenheimerdorf bei entsprechender Windrichtung auch bis Milzenhäuschen. Natürlich kommt es auch auf die Größe und Schwere der Glocken an. Den „Dicken Pitter“ des Kölner Doms hört man aufgrund seines Durchmessers von mehr als drei Metern „über dutzende Kilometer weit.“

Zum Drehen des Drehsteins: „Der Gedanke der „drehenden Steine“ spiegelt altes Denken. In der Bretagne sind Überlieferungen von drehenden oder tanzenden Dolmen sehr häufig. Da immer wieder die Sonnenwenden oder der höchste Tages-Sonnenstand (wenn es zu Mittag läutet) genannt ist, bringt man diese Steine mit Sonnenkulten in Verbindung. Es drehen sich also nicht die Steine, sondern die Sonne dreht sich um die Steine, die unseren Vorfahren somit als Sonnenuhr und Kalender dienten.“ Der Stein wird dabei an verschiedenen Seiten vom Sonnenlicht getroffen.

Aus dem Kreis Euskirchen ist noch folgender Drehstein bekannt: „Im Antweiler Busche zwischen Antweiler, Bessenich und Billig liegen am Wege nach Münstereifel zwei gewaltige Steine, von denen die alten Leute sagen: Die aal Heede hann die ligge loße. - Auch behauptete man allgemein: „Wenn die Steine Mittag läuten hören, drehen sie sich auf die andere Seite.“ (Gottfried Henßen: Sagen, Märchen und Schwänke des Jülicher Landes, 1955, Seite 179, Nr. 304.) Die Steine sind heute nicht mehr auffindbar. Auch hier dreht sich nicht nur der Stein, sondern er „hört“ auch ferne Glocken.






Wie der Ginster in die Eifel kam

Dr. H. O. Penz, Adenau: Wie Gottes Gnadentau in die Eifelberge kam. In: Die Eifel, Eifelvereinszeitschrift, Juni 1954 (leicht gekürzt)

Etwa um 100 bis 200 n. Chr., als die Eifel von den Römern besetzt war, marschierte von Trier herauf über Bitburg und Oos in einer kalt-windigen Septembernacht eine Kohorte der in Köln stationierten Legion; ich glaube, es war die neunte oder siebzehnte im Reich. Die etwa sechshundert Soldaten kamen von einem ehrenhaften Kommando zurück, das sie auf ein Jahr in die umbrischen Berge auf einen der größten Exerzier- und Übungsplätze des weiten Imperiums geführt hatte, wo sie zusammen mit Kameraden an der neuartigen Steinschleuder des Senators Marius Scoparius ausgebildet worden waren. Die Handhabung dieser weittragenden Wunderwaffe sollten sie den römischen Wachposten an den Kastellen und Wachttürmen weitervermitteln. Schwert, Helm und Brustpanzer, Schnappsack und Beinschienen drückten erbärmlich, aber ihr Kommandeur gewährte gern und oft einen Ordnungshalt.

Auch jetzt, die Marschsäule näherte sich gerade Marmagen, ertönten die knappen schneidenden Kommandos. Die Bremsen an den Scoparius-Geschützen quietschten, Pferde wieherten und schnaubten, Waffeneisen schlug gegeneinander, wenn sich die müden, gepanzerten Centurionen ins Gras legten, um ihre Füße von der Last zu befreien. Unter denen, die klirrend zur Erde fielen, war auch der Centurio Mandubracius aus einem Dorf im cisalpinischen Gallien, der während des letzten größeren Aufenthaltes in der Civitas Dividorum, dem heutigen Metz, eine Liebschaft gehabt hatte, die viel mehr zu sein schien als eine übliche Soldatenliebschaft von der Dämmerung bis zum Trompetensignal am Morgen.

Claudia, so hieß das Mädchen, hatte ihrem Liebsten beim Abschied die Taschen mit Haselnusskernen gefüllt, und der verliebte und träumerisch dreinschauende Mandubracius knabberte schon während des dreitägigen Marschierens an seinen Claudiavorräten. Nun griff er wieder - vor sich hinlächelnd - in seine rechte Hosentasche, um, wenn nicht ihre Nähe, so doch die ihrer Geschenke zu suchen. Aber so genau er auch die Tasche durchstöberte, er fand keinen Claudiakern mehr. Um ganz sicher zu gehen, kehrte er zu guter Letzt sogar seine Taschensäcke um, aber auch dies änderte nichts daran, dass er die Erinnerungsstücke an Claudia über dem eintönigen Marsch bis auf den letzten Kern zwischen seinen blendend weißen Zähnen zermahlen hatte.

Nun meint ihr sicher, es gäbe eine Liebesgeschichte von Mandubracius und Claudia - aber weit gefehlt. Die beiden haben nur insofern mit der Geschichte zu tun, als dass der Centurio aus Liebe zu Claudia und ihren Geschenken bei einer Rast seiner Kohorte unweit Marmagen die Taschen umkehrte. Bei diesem Tun nämlich fielen einige schwarze Samen zur Erde, die sich in der Naht des Taschenfutters versteckt gehalten hatten seit jenem schweren Tag unter der Sonnenglut Umbriens, an dem die Kohorte ihre Schleudern in einem schotenknackenden Ginsterfeld in Stellung gebracht hatte.

Oh, zitterten die armen Samenmännchen im nächtlichen Eifelwind! Dieser trieb die schreienden, rollenden Ginstersamen aus Umbrien wie Bälle vor sich her, hob sie über Hölzer und Steinwälle, trug sie über Bäche und holprige Wege und warf sie hoch in die Luft. So kam eines der Männchen ins Ahrgebiet, eines an den Laacher See, ein anderes in die Mauerreste der Blankenheimer Villa und wieder ein anderes wurde bis über die Maare hinunter zur Mosel gejagt. Als es kälter wurde, krochen sie in ein Erdspältchen oder deckten sich mit etwas wärmenden Lehm zu, so dass alle gut über den Winter kamen, bis auf das Blankenheimer Männchen, das einfach erfror unter dem Eishauch des Nordsturms.

Im Frühjahr, als die Sonne die letzten Schneefetzen geschmolzen und das Erdreich angewärmt hatte, trieben die Ginster-Samenmännchen Keime und schickten Stengel zur Oberwelt, scharfkantige Stengel, angefüllt mit Blattgrün. Sie bildeten ihre Blüten und ihre Samensöhne, die in schwarzen Schoten heranreiften, schleuderten sie viele Meter weit fort, um sie demselben Eifelwind anzuvertrauen, der sie selbst damals so unsanft herumgejagt hatte, als sie noch durchwärmt und verschlafen aus der Hosentasche des Centurio Mandubracius gefallen waren.

So durchwanderten die Ginsterkinder und Ginster-Kindeskinder das Land von der Maas bis an den Rhein. Schließlich hatten sie das ganze Ardennen- und Eifelland besetzt, so dass sie eine Sprechkette bilden konnten zwischen ihren Marmagener Ahnherren. Auf der wiederum gelangte der letzte Wunsch der Alten an die weit verstreut wohnende Ginster-Großfamilie: Alle Kinder umbrischen Samens, so lautete der weitergegebene Wunsch, möchten all ihre Kraft und Dankbarkeit, Wärme und Freude, all ihren Prunk und all ihre Pracht, da sie es schon nicht in Worten vermöchten, doch in Farben in die Welt hinaussingen.

So kam es, dass in einer warmen Mainacht von den Rebhügeln der windungsreichen Mosel bis vor die Tore von Aachen, von den Hügeln der Wallonie bis zum Schluchttal des Rheins die Kinder umbrischen Samens einen goldenen Teppich webten, einen Teppich, auf dessen Goldgrund die Offenbarung aller Dinge zu lesen war, der aus dem Seelengrund des Guten auf der Welt erblühte, aus der Dankbarkeit und der Liebe.

Und die Menschen der Berge sahen staunend das Wunder und suchten es zu deuten: "Der Teppich Unserer Lieben Frau" sagten die einen, "Gottes Gnadentau" die anderen, und sie waren recht beschämt in jedem Maimonat und taten das, was nur Beschämte tun können: sie beteten, auch ein Stück Teppich sein zu dürfen und holten das blühende Gold in ihre Stuben als Mahnung und Quell der Kraft zugleich. Nur wer selbst in den Bergen lebt, versteht dies ganz zu ermessen, nur er kann auch mitweben am Teppich Unserer Lieben Frau, über den die Freude den Nichtverlassenseins zu uns kommt und uns wie übermütige Kinder singen und springen und uns demütig in den Choral der Farben und Taten einstimmen lässt, den die Kinder umbrischen Samens einst wie jetzt zum Wonnemonat anstimmen.

Heute nennt man den Ginster im Volksmund "Eifelgold".


Ein rühriges Völkchen

Wilhelm Anders (Pseudonym für Lehrer Wilhelm Schumacher): Marmagen vor 70 Jahren. In: Eifelvereinsblatt, Oktober 1911, Seite 215

Wandert man (1911) von der Eisenbahnhaltestelle Urft eine Stunde südwärts, so gelangt man in das an einem sanft ansteigenden Bergabhang hingestreute behäbige Dorf Marmagen. Der Wanderer, der die wohlgepflegten Straßen, die geputzten Häuser und die Fruchtbarkeit der umliegenden Äcker und Wiesen sieht, wird sich sagen müssen, dass hier ein rühriges Völkchen wohnt. Straßen und Häuser waren vor 70 Jahren anders, Felder und Wiesen warfen damals einen viel geringeren Ertrag ab. Der Verfasser dieser Zeilen will es dem Munde alter Leute nacherzählen, wie es zu der genannten Zeit in Marmagen ausgesehen hat.

Die an den langen Winterabenden in der warmen Küche um das Herdfeuer gereihten, aus kleinen Tonpfeifen paffenden Nachbarn fühlten sich recht behaglich. Die Dorfneuigkeiten waren bald ausgetauscht, die Einzelheiten der Dorfpolitik bald abgehaspelt - Zeitungspolitik kannte man nicht; denn man hatte keine Zeitungen - und nun ging man über zu den Erzählungen von den dunklen mystischen Gestalten, die in Dorf, Feld und Wald ihr Unwesen treiben.

Der alte, phantasiereiche Manes Wellem, der von einem scharfen Gedächtnis unterstützt, gewöhnlich der Erzähler war, steckte seinen Nasenwärmer, aus dem er bis dahin geraucht, bedächtig in die Tasche und begann nun seine Schauergeschichten.

Manes und die Hexen

Wilhelm Anders: Marmagen vor 70 Jahren. In: Eifelvereinsblatt Oktober 1911, Seite 215/216

Vor langen Jahren kam ich eines Abends so um den Märtesdag (Martinustag, 11. November) spät von Wahlen. Ich hatte Pittesch Rauchert de Fauch gelapp (Gerät zur Reinigung des Getreides geflickt) und ging den Wahlener Berg hinunter. Es war düster wie in einer Kuh, und ich hatte große Mühe, den Weg zu finden. Als ich bis ungefähr in die Hälfte des Berges mehr gerutscht als gegangen war, sah ich im Tal des Feschbachs (Fischbach, westlicher Zufluß zum Gillesbach) einen hell erleuchteten Platz, auf welchem sich seltsame Gestalten bewegten. Ich tastete mich langsam bis unten hinter eine Hecke, von wo aus ich die Hexen, die hier ihr Tanzgelage abhielten, unbemerkt, wie ich glaubte, beobachten konnte. Was sah ich! Die scheußlichsten Fratzen sprangen um ein loderndes Feuer und hielten nur inne, um sich an einem Getränke zu laben, das sie aber nicht aus einem gewöhnlichen Trinkgefäß tranken, sondern aus einem Köhkuet (Kuhhuf). Sie warfen giftige Blicke nach meinem Standorte, und mir richteten sich die Haare auf. In meiner Angst nahm ich meine Zuflucht zu dem Spruch: "Alle guten Geister loben Gott!" - und in demselben Augenblick war der Spuk verschwunden, und um mich war wieder finstere Nacht.
Wie ich nach Haus gekommen bin, weiß ich nicht. Als ich zur Stubentür hereinkam, muss mir der Schrecken noch deutlich im Gesicht gestanden haben; denn als ich mich erschöpft auf einen Stuhl fallen ließ, sagte meine 'Kättreng, Jott trües' (Katharina, Gott tröste sie): "Mein Gott, Manes Wellem, was ist dir begegnet?" Noch heute fährt mir der Schrecken in die Glieder, wenn ich an jene Stunde denke.

Manes und das Geldfeuer

Wilhelm Anders: Marmagen vor 70 Jahren. In: Eifelvereinsblatt Oktober 1911, Seite 215/216

Ich bin oft von meiner Arbeitsstätte auf fremden Dörfern spät in der Nacht zurück nach Marmagen gewandert und mir ist so vieles begegnet, dass ich vom Dasein der geisterhaften Gewalten, die dem Menschen Gutes aber auch Böses zufügen, überzeugt bin.

Den Weg von Steinfeld bin ich des Abends nie gern gegangen, nicht nur, weil er so unbequem bergab und bergauf führt und bei Nacht im dunklen Wald schlecht zu finden ist, sondern auch, weil er unheimlich ist und weil sich dort allerlei Gespenster umhertreiben. Cremer-Mattes in Steinfeld gab mir viel Geld zu verdienen, und wenn eine Arbeit dringend war, musste ich abends bei der Laterne schaffen. So hatte ich eines Abends lange gearbeitet, um fertig zu werden und machte mich nun, froh des eingesäckelten Lohnes, auf den Heimweg.

Ich ging natürlich den geraden Weg über Ramberg (Nähe Hallenthaler Mühle) und Kuhlenberg (Kaulenberg, von Marmagen aus Richtung Bahrhaus, Spitze des Halbig Waldes). Ramberg war ich hinuntergestiefelt, das Tal hatte ich überwunden und wollte eben in den Pfad über Kuhlenberg einbiegen, da sah ich linker Hand unweit meines Weges ein Feuerchen an "Klomespötzche". (Wasserlache, "wo Vieh und Mensch sich labten", links vor Halbig. Im Steinfelder Urkundenbuch von 1502/03 "Kloemensputz" genannt).

Froh, dass mir Gelegenheit geboten wurde, meine ausgegangene Röchelmaschine (Pfeife) wieder in Gang zu bringen, ging ich auf das Feuer zu, zog meine Feuerzange - die ich immer bei mir trage - aus der Tasche und nahm eine Kohle. Auf dem Weg zur Pfeife ging die Kohle aus, eine zweite ebenso und einer dritten ging es nicht besser. Ärgerlich steckte ich die Zange mit der letzten Kohle in die Tasche, und meinem Mund entfuhr ein etwas gesalzener Fluch. Augenblicklich war das Feuer wie weggeblasen, und es fing an, in meinem dummen Kopf hell zu werden. Was hatte ich Stockfisch angerichtet, welchen Schaden mir durch vorzeitiges Sprechen zugefügt! Ich hätte die erlöschenden Kohlen Stück für Stück in meiner Tasche sammeln müssen und keinen Laut von mir geben dürfen. Ich Esel hatte nämlich vor einem Geldfeuerchen gestanden, in meiner unverzeihlichen Dummheit aber die günstige Gelegenheit, Geld, viel Geld mühelos zu erwerben, ungenutzt vorübergehen lassen. Von Angst und Zorn fast sinnlos, stolperte ich nach Haus. Dass unsere Leute das Bett schon aufgesucht hatten und mir die Antwort darauf, wie es mir ergangen sei, erspart blieb, war mir nur angenehm. Ich kroch auch gleich ins Bett, aber es wollte kein Schlaf kommen. Wie gerädert erhob ich mich am anderen Morgen, und weder Pfeife noch Essen schmeckten mir. Allen Fragen über den Grund meiner schlechten Laune wich ich aus, um nicht ausgelacht oder ausgescholten zu werden.

Im Verlauf des Tages fand ich in der Tasche die vermeintliche Kohle, aber was war aus ihr geworden! Gold, pures Gold hatte ich in der Hand! 'Et Goldschmettche' von Gemünd hat mir drei Taler dafür gegeben. Trotzdem muß ich mir noch heute Vorwürfe über meine grenzenlose Dummheit machen.


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